Der schlimmste Antisemitismus, über den niemand spricht
Deutschland ist Europas treibende Kraft hinter einem neuen Holocaust, um ein semitisches Volk auszuradieren – die Palästinenser. Die umfassende, evidenzgestützte Enthüllung.
Bildquelle: Jüdische Organisation @JustJewsUK auf X (ehemals Twitter)
Deutschland, das seit langem von den Schatten seiner Vergangenheit heimgesucht wird, hat einst geschworen: „Nie wieder“ – nie wieder Komplize von Massengräueln, nie wieder Schweigen angesichts von Völkermord. Doch heute wird dieses Versprechen auf beschämende Weise gebrochen.
Dieser Artikel wurde zahlreichen etablierten und alternativen Medien in Deutschland zur Veröffentlichung angeboten. Keine einzige Redaktion hat ihn angenommen.*
Vor acht Jahrzehnten wurden in Deutschland jüdische und andere Verfolgte von den Nationalsozialisten aus ihren Wohnungen verschleppt und in Konzentrationslager deportiert — die Öffentlichkeit schwieg, die meisten zogen die Vorhänge zu. Heute sieht sich ein anderes Volk mit der akuten Bedrohung der Auslöschung konfrontiert – und Deutschland steht erneut auf der Seite der Täter. Doch diesmal bleibt es nicht beim Wegsehen. Diesmal werden die Rollläden heruntergelassen – so tief und entschlossen wie nie zuvor.The English version of this article can be found here.Doppelte Standards und moralische Blindheit: Deutschlands Umgang mit Palästina und Israel
Nicht aus Unwissen, sondern aus Überzeugung: Die vorbehaltlose Unterstützung für das expansionistische Projekt „Groß-Israel“ und Deutschlands Position als zweitgrößter Waffenlieferant nach den USA sind keine Randnotizen mehr – sie sind das strukturelle Fundament deutscher Nahostpolitik.
Während palästinensische Familien unter unaufhörlichem israelischen Bombardement begraben werden und die Überlebenden im verwüsteten Gaza-Ghetto dem Hungertod entgegenblicken, während andere im Westjordanland systematischer Entrechtung ausgesetzt sind, versäumt es der deutsche Staat, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Stattdessen richtet er seine Aufmerksamkeit auf jene, die es wagen, Empathie zu zeigen oder unbequeme Fragen zu stellen.
Die deutschen Behörden verweigerten sogar einem palästinensischen Chirurgen aus Gaza, der auf einer Konferenz in Berlin über seine Erfahrungen berichten wollte, die Einreise und verstießen damit in eklatanter Weise gegen deutsches Recht, wie ein Gericht bestätigte.
So sieht das Gaza-Ghetto nach dem „Holocaust 2.0“ aus, den der zionistische Staat mit aktiver Unterstützung Deutschlands an einem semitischen Volk, den Palästinensern, verübt hat. Die deutschen Medien, die sich zu Komplizen dieses schrecklichen Verbrechens gemacht haben, werden Ihnen das nicht zeigen.
Friedliche Solidaritätsbekundungen mit dem unterdrückten palästinensischen Volk werden auf deutschen Straßen mit brutaler Repression beantwortet – ausgeführt von einer militarisierten Polizeimacht, die sich nicht länger als Hüter demokratischer Werte inszeniert, sondern als Vollstrecker staatlicher Doktrin auftritt.
Es ist kein Zufall, dass Palantir — die umfassende Überwachungstechnologie, die in erster Linie vom in Deutschland geborenen Peter Thiel, Mitgründer und Vorsitzender des Unternehmens, gemeinsam mit anderen, nicht zuletzt der CIA, entwickelt wurde und vom sich stetig ausweitenden Sicherheits- und Überwachungsapparat der USA begeistert aufgenommen wurde — auch von der deutschen Polizei eingesetzt wird.
Es ist bedrückend und ironisch zugleich, dass dasselbe System vom israelischen Militär in seiner anhaltenden Völkermordkampagne gegen die palästinensische Bevölkerung verwendet wird.
Die Polizei in Berlin geht brutal gegen Demonstranten vor, die es wagen, öffentlich ihre Solidarität mit dem unterdrückten palästinensischen Volk zu zeigen (Video-Screenshot: Middle East Eye).Der Augenzeuge, der den Moment mit seinem Handy aufnahm, brachte seine Fassungslosigkeit so auf den Punkt: ‚Zwei große Polizisten gegen eine zierliche Frau.‘Die Sprache, mit der dieses Vorgehen legitimiert wird, ist nicht nur entmenschlichend – sie ist vergiftet. Palästinenser – ein semitisches Volk – werden kollektiv als triebhaft, irrational und gewalttätig dargestellt. Diese Rhetorik entlarvt sich als Rückfall in Denk- und Sprachmuster, die Deutschland eigentlich überwunden glaubte – und zeigt dabei erneut ihr antisemitisches Gesicht.
Wer sich gegen Völkermord und Kriegsverbrechen im Nahen Osten ausspricht, wird in Deutschland und anderswo im Westen als Antisemit gebrandmarkt und muss oft mit negativen Konsequenzen rechnen. Diejenigen, die sich offen für Völkermord einsetzen, genießen offenbar die stillschweigende Zustimmung der politischen und medialen Eliten.Während die deutsche Polizei Gewalt anwendet, um Demonstranten daran zu hindern, gegen den Völkermord in Gaza zu protestieren, setzt das israelische Militär Gewalt ein, um Christen daran zu hindern, in die Kirche zu gehen. Die „Sicherheitskräfte“ beider Länder haben viel gemeinsam.
Am perfidesten aber ist die instrumentelle Umdeutung des Begriffs „Antisemitismus“: Er dient zunehmend nicht mehr dem Schutz jüdischen Lebens, sondern der Immunisierung eines Staates gegen jede Form von Kritik – ungeachtet der realen Gewaltverhältnisse. Wer heute Palästinenser verteidigt, gerät ins Visier. Moral wird zur Waffe, Erinnerung zur Zensur – und die vielbeschworene deutsche Verantwortung zur Farce.
Antisemitismus, selektiv angewendet
Die Auslöschung der Palästinenser in der deutschen politischen Kultur
Das Wort „semitisch“ leitet sich von Sem, einem der Söhne Noahs, ab und umfasste historisch gesehen Juden, Araber und andere Völker des alten Nahen Ostens.
Im Europa des 19. Jahrhunderts prägte jedoch der deutsche Rassenforscher Wilhelm Marr den Begriff „Antisemitismus“ in einem engeren und rassistisch aufgeladenen Sinne, der sich ausschließlich gegen Juden richtete.
Heute hat diese eingeschränkte Definition tiefgreifende Konsequenzen. Palästinenser, die selbst semitisch sind, werden aus dieser Kategorie ausgeschlossen. Ihre Unterdrückung wird oft unter dem falschen Vorwand der Bekämpfung des Antisemitismus rationalisiert oder ausgeblendet.
Dabei ist der derzeitige Genozid an den Palästinensern der extremste Ausdruck von Antisemitismus in unserer Zeit – ein Völkermord an einem semitischen Volk, verübt mit der stillschweigenden Billigung ausgerechnet Deutschlands und des übrigen Westens. Der schlimmste Antisemitismus ist jener, über den niemand spricht. ¹,²
„Palästinenser und Juden haben gemeinsame genetische Vorfahren”: Schlagzeile in der israelischen Zeitung HaaretzNie wieder – außer wenn es politisch ungelegen ist
Deutschland hat einige der strengsten Antisemitismusgesetze der Welt erlassen – ursprünglich, um Holocaustleugnung zu bekämpfen und jüdische Gemeinden zu schützen.
Seltsamerweise erklärte Israels langjähriger Ministerpräsident Benjamin Netanjahu öffentlich, Hitler habe die Juden nicht ausrotten, sondern lediglich vertreiben wollen. Wenn ein Deutscher so etwas sagen würde, würde er als Antisemit und Holocaustleugner gebrandmarkt und vor ein deutsches Gericht gestellt werden, um bestraft zu werden.
Kritiker – darunter jüdische Intellektuelle und Menschenrechtsaktivisten – weisen darauf hin, dass diese Gesetze jetzt dazu eingesetzt werden, palästinensische Stimmen sowie die von anderen arabischen und muslimischen Bevölkerungsgruppen zum Schweigen zu bringen.
Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Übernahme der Antisemitismusdefinition der IHRA (International Holocaust Remembrance Alliance). Diese stellt Kritik an der Politik des Staates Israel mit antisemitischem Hass gleich – selbst dann, wenn sie sich auf völkerrechtliche Normen oder menschenrechtliche Prinzipien stützt.
Das 2024 bekräftigte Verbot der öffentlichen Finanzierung von Organisationen, die die Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) unterstützen, kriminalisiert friedlichen zivilgesellschaftlichen Protest zusätzlich. Gleichzeitig werden täglich Dutzende palästinensische Kinder, Frauen und Alte getötet – und große Teile der deutschen Medienlandschaft schweigen oder relativieren das Leid eines ganzen Volkes.
Was noch beunruhigender ist: Dieser politische Konsens steht im Widerspruch zum Willen der deutschen Bevölkerung. Jüngste Umfragen zeigen, dass drei Viertel der Deutschen gegen weitere Waffenexporte nach Israel sind, insbesondere angesichts der steigenden Zahl von zivilen Opfern in Gaza, die bereits in die Zehntausende geht.
Kein Wunder, dass dieser Artikel nicht mehr zugänglich ist und nur noch über die Wayback Machine abrufbar bleibt. Warum er verschwand, ist unklar – am wahrscheinlichsten hat die Zeitung ihn selbst zensiert, weil der Inhalt unerwünschte Nachrichten enthielt, die man den Lesern lieber vorenthalten wollte.Die Regierung und die tonangebenden Medien ignorieren bewusst den Mehrheitswillen, diffamieren jede Form öffentlicher Kritik und genehmigen unbeirrt weitere Waffenlieferungen – ein Frontalangriff auf die repräsentative Demokratie. Was sich hier zeigt, ist kein bloßes Politikversagen, sondern ein moralischer Bankrott: Eine politische Klasse, die sich nicht dem Willen des Volkes, sondern ideologischer Verblendung und geopolitischer Gefolgschaft unterwirft – selbst wenn das bedeutet, sich mitschuldig an Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu machen.
Grundlagen der Gewalt
Zionistischer Terrorismus und die Gründung Israels
Vor der Staatsgründung Israels im Jahr 1948 setzten jüdische paramilitärische Gruppen – Haganah, Irgun und Lehi (auch „Stern-Bande“ genannt) – auf gezielten Terror gegen britische Besatzungseinheiten, arabische Zivilisten und selbst jüdische Rivalen, um den Anspruch auf einen jüdischen Staat mit Gewalt durchzusetzen.
In den USA solidarisierten sich jüdische Mafia-Größen wie Meyer Lansky und Bugsy Siegel mit den Milizen – nicht nur ideologisch, sondern auch praktisch: durch Geld, Waffen und logistische Hilfe. Zu den brutalsten und bekanntesten Anschlägen zählten:
Der Anschlag der Irgun im Jahr 1938, bei dem etwa 80 Zivilisten auf Marktplätzen getötet wurden.
Der Bombenanschlag auf das King David Hotel 1946, bei dem 91 Menschen getötet wurden.
Das Attentat der Lehi auf US-Präsident Truman 1947.
Der Bombenanschlag auf das Semiramis Hotel 1948, bei dem 25 Menschen getötet wurden.
Das Massaker von Deir Yassin (April 1948): Über 100 palästinensische Zivilisten wurden bei einer gemeinsamen Operation von Irgun und Lehi getötet.
Die Ermordung von Graf Folke Bernadotte, einem UN-Friedensvermittler, der die Freilassung von über 30.000 Häftlingen aus Nazi-Konzentrationslagern ausgehandelt hatte, durch die Lehi im September 1948.
Führer terroristischer Organisationen wie Menachem Begin und Yitzhak Shamir wurden später israelische Premierminister. Ihr gewalttätiges Erbe prägte die Nakba – die Vertreibung von über 750.000 Palästinensern, Massenmorde und die Zerstörung von Hunderten von Dörfern.
Dieses Bild zeigt nicht Gaza – und die deutschen Medien würden es Ihnen natürlich nicht zeigen –, sondern Jaffa im Jahr 1948, nachdem israelische Milizen eine brutale Kampagne der Zwangsvertreibung, des Mordes und der Zerstörung durchgeführt hatten.Schon Theodor Herzl, der Begründer des modernen Zionismus, formulierte territoriale Ambitionen, die sich vom Sinai bis zum Euphrat erstreckten.³
Die Idee eines „Großisrael“, gestützt auf die biblische Formel „vom Bach Ägyptens bis zum Euphrat“⁴, umfasst Gebiete folgender heutiger Staaten: den Nordosten Ägyptens (Sinai), das gesamte heutige Israel, die palästinensischen Gebiete (Westjordanland und Gaza), Westjordanien, Teile Syriens (einschließlich der Golanhöhen), den Süden Libanons sowie weite Gebiete des westlichen Irak entlang des Euphrat⁵.
Die tonangebenden Fraktionen in der heutigen israelischen Regierung halten unbeirrt an der Vision eines „Großisrael“ fest – eines Projekts, das mit militärischer Gewalt vorangetrieben und durch antike Texte ideologisch untermauert wird. Das erklärt, warum diese Kräfte die Zwei-Staaten-Lösung – also die Koexistenz eines palästinensischen und eines jüdischen Staates – von Beginn an bekämpft und mittlerweile faktisch verunmöglicht haben.
Der Begründer des Zionismus und die Gründerväter Israels glaubten nicht an Gott, beanspruchten aber dennoch, dass Gott ihnen riesige Gebiete versprochen habe – einschließlich Ägypten, Saudi-Arabien, Irak, Syrien und Libanon. Heute tragen israelische Soldaten offen Aufnäher mit der Karte eines „Groß-Israel“, das große Teile dieser arabischen Länder umfasst.So präsentierte der heutige Finanzminister Bezalel Smotrich im Jahr 2017 einen sogenannten „Unterwerfungsplan“. Dieser sah vor, das Westjordanland mit israelischen Siedlungen zu überziehen und den Palästinensern lediglich die Wahl zwischen „Unterwerfung, Auswanderung oder Märtyrertod“ zu lassen.⁶ Später bezeichnete er Gaza als „Ghetto“⁷ und erklärte im Mai 2025, es werde „vollständig zerstört“.⁸
Die Palästinenser, die praktisch keine Rechte haben, müssen jeden Tag, selbst im Westjordanland und in Ostjerusalem, befürchten, dass sie aus dem Land vertrieben werden, in dem sie seit Generationen leben, oder dass Israelis ihnen zumindest ihre bescheidenen Besitztümer wie Matratzen und Kühlschränke stehlen, wie dieses Video zeigt.
Die selbsternannten „Two Nice Jewish Boys“ – Moderatoren des am längsten laufenden englischsprachigen Podcasts Israels – äußern offen Fantasien von Massenvernichtung, die sie als repräsentativ für die gängigen Einstellungen in Israel darstellen.
In einem weit verbreiteten Clip (aus einer Folge von 2024 des Podcasts „Two Nice Jewish Boys“) erklärte Co-Moderator Eytan Weinstein:
„Wenn man mir einen Knopf geben würde, um Gaza einfach auszulöschen, würde jedes einzelne lebende Wesen in Gaza morgen nicht mehr leben – ich würde ihn in einer Sekunde drücken... sogar wenn es nicht gerade jetzt ist... ich würde ihn genau jetzt drücken.“
Die Moderatoren erstreckten ähnliche Ansichten auch auf das Westjordanland, wo sie für Löschung oder Annexion plädieren, während sie das Leiden der Palästinenser abtun.
Sie erklären, diese Ansichten stimmten mit der breiteren israelischen Öffentlichkeit überein, und beschreiben eine weit verbreitete Gleichgültigkeit gegenüber zivilen palästinensischen Opfern sowie sogar Genugtuung über das Leid in Gaza (z. B. eine Bemerkung, dass Konzerte sich angenehmer anfühlen, wenn man weiß, dass Gazaner obdachlos sind und leiden müssen).
Der Podcast wird seit 2016 von Naor Meningher und Eytan Weinstein moderiert und hat prominente Gäste wie Avi Issacharoff (Mit-Erfinder der Netflix-Serie Fauda), Michael Oren (ehemaliger israelischer Botschafter in den USA und Knesset-Mitglied) sowie verschiedene Journalisten, Produzenten und politische Persönlichkeiten gehabt. Er wurde in Medien wie The Times of Israel und The Jerusalem Post besprochen und gefördert.
Bemerkenswert ist, dass Naor Meningher direkte Verbindungen zur israelischen Führung hat: Er arbeitete an den politischen Kampagnen von Benjamin Netanyahu in den Jahren 2019, 2020, 2021 und 2022 mit, wo er digitale Projekte betreute, darunter Chatbots, Dateninitiativen und virale Videoinhalte.
Umfragen berichten von Mehrheiten jüdischer Israelis, die zustimmen, dass es „keine unschuldigen Menschen in Gaza“ gebe (z. B. 62–64 % in Umfragen des Accord Center und der Hebrew University Mitte 2025), sowie erhebliche Unterstützung für die zwangsweise Vertreibung von Gazanern (z. B. 62 % in einem März-2025 Peace Index der Tel Aviv University, die eine Evakuierung „sogar mit Gewalt“ befürworten).
Hat Deutschland jemals Empörung über israelische Soldaten gezeigt, die Babys ermorden? Natürlich nicht – Schweigen ist hier die bevorzugte Haltung und bedeutet am Ende nichts anderes als Parteinahme für die Täter.
Hier ist ein israelischer Soldat – und er ist bei weitem nicht der einzige – der auf TikTok damit prahlt, palästinensische Kinder getötet zu haben: „Wir suchen nach Babys, aber es gibt keine Babys mehr. Ich habe ein 12-jähriges Mädchen getötet, aber wir suchen weiter nach Babys".Und dieses Mitglied der Knesset (israelisches Parlament) hat die Antwort auf die Frage: „Wann ist der beste Zeitpunkt, um Araber zu töten?“
Die Sprache der „Vernichtung“ beherrscht nun das israelische Abendprogramm. Sie haben aus der Geschichte nichts gelernt außer den Methoden ihrer eigenen Unterdrücker. Und ihre einstigen deutschen Peiniger wenden heute den Blick ab – oder bekunden sogar Sympathie für jene, die diese Verbrechen kaltblütig fortführen.
„Ich will sie ausrotten, jeden einzelnen von ihnen… Ja, die Palästinenser, alle“ – Israels Nachrichtensender Kanal 13Die Gewalt hörte 1948 nicht auf
Die Nakba war kein Einzelfall. Die Massaker gingen weiter, darunter:
Deir Yassin (1948): Über 100 Zivilisten wurden ermordet.
Abu Shusha (1948): 60 Dorfbewohner wurden getötet, darunter Berichte über sexuelle Gewalt.
Tantura (1948): 200 Menschen wurden nach ihrer Kapitulation getötet.
Lydda und Ramle (1948): Über 400 Menschen wurden getötet und Zehntausende vertrieben.
Al-Dawayima (1948): 455 Menschen getötet, darunter Frauen und Kinder.
Ehemalige Soldaten der israelischen Streitkräfte erzählen lachend von der Brutalität, mit der sie 1948 Palästinenser vergewaltigt und ermordet haben:
Qibya (1953): 69 Menschen getötet unter dem Befehl von Ariel Sharon.
Kafr Qasim (1956): 49 Menschen getötet, weil sie unwissentlich gegen die Ausgangssperre verstoßen hatten.
Khan Yunis (1956): 275–400 Tote in Gaza.
Sabra und Shatila (1982): 3.000 Palästinenser wurden mit israelischer Komplizenschaft massakriert.
Ibrahimi-Moschee (1994): 29 Tote durch einen jüdischen Siedler.
Zu den jüngeren Ereignissen zählen die Gaza-Kriege von 2008, 2012 und 2014, der Große Marsch der Rückkehr (2018–2019) und die Eskalation in Sheikh Jarrah im Jahr 2021 – alle mit massiven Opfern unter der palästinensischen Zivilbevölkerung, darunter unzählige Kinder, und glaubwürdigen Vorwürfen von Kriegsverbrechen durch internationale Beobachter.
Dieses Video zeigt einen israelischen Scharfschützen, der gezielt auf ein junges Mädchen und ihre Mutter zielt, die ihr Baby auf dem Schoß hält. Dahinter steht jedoch eine Supermacht, die von einem Pädophilen regiert wird, sowie Deutschland, das die Waffen liefert, die solche Kriegsverbrechen überhaupt erst ermöglichen.
Israelis werden schon von klein auf in der Schule dazu indoktriniert, Araber zu hassen und zu töten, wie man an einer Schulbusfahrt aus den 1980er Jahren sehen kann. Im Fall solcher Hassreden, die in Deutschland streng verfolgt werden, wenn sie sich gegen Israel richten, schauen deutsche Politiker und Medien jedoch lieber weg.
Limor Son Har-Melech, Knesset-Abgeordnete, fragt in diesem Video aus dem Jahr 2005 ihr damals etwa zweijähriges Kind (auf Hebräisch):
„Was willst du werden, wenn du groß bist?“
Das Kind antwortet: „Soldat.“
Sie hakt nach: „Und was machst du dann?“
Kind: „Ich fahre mit dem Jeep und töte die Araber.“
Daraufhin lobt sie das Kind überschwänglich mit Worten wie „Yofi!“, „Metoraf!“ oder „Excellent!“ (sinngemäß „Toll!“, „Super!“, „Wahnsinnig gut!“) und wirkt sichtlich begeistert.
7. Oktober und die Medienblockade:
Was Deutschland verschweigt
Genau wie beim Krieg in der Ukraine – der offiziell mit der “unprovozierten” russischen Invasion im Februar 2022 begann, wenn man die westliche Darstellung akzeptiert, die den von den USA unterstützten Putsch gegen eine demokratisch gewählte Regierung im Jahr 2014 und den Aufstieg eines illegitimen ultranationalistischen Regimes, das russischsprachigen Menschen feindlich gesinnt ist und sie seitdem im Donbass bombardiert, auslässt – wird auch die Geschichte des Palästinakonflikts ähnlich verzerrt dargestellt.
Laut westlichen Mainstreampolitikern und Medien begannen die gewaltsamen Auseinandersetzungen am 7. Oktober 2023 mit dem, was sie als einen „unprovozierten Terroranschlag“ auf ein friedliches Israel bezeichneten. Was in dieser Erzählung fehlt, ist eine entscheidende Tatsache: Hamas — eine Gruppe, die von Israel selbst über Jahre hinweg unterstützt wurde, um den breiteren palästinensischen Widerstand gegen Besatzung und Landraub zu spalten und zu schwächen — startete ihre Operation aus dem Gazastreifen, einer Region, die seit Langem belagert, ihrer Grundrechte beraubt und faktisch in ein Freiluftgefängnis verwandelt wurde.
Ehud Barak, ehemaliger israelischer Premierminister und enger Freund von Jeffrey Epstein, bestätigt die umfangreiche finanzielle Unterstützung Israels für die Hamas.Ja, es wurden Gräueltaten begangen. Doch während die von der Hamas verübten Taten im westlichen öffentlichen Diskurs dramatisch aufgebauscht wurden, ist das weitaus größere Ausmaß der von Israel als Reaktion ausgeübten Gewalt weitgehend ignoriert oder aus dem Blickfeld verdrängt worden – ganz zu schweigen von den zahllosen Akten von Gewalt und Unterdrückung, die Israel seit seiner Gründung im Jahr 1948 gegen die einheimische palästinensische Bevölkerung verübt hat.
Das Grauen begann nicht mit dem koordinierten Angriff der Hamas auf Israel aus dem Gaza-Ghetto am 7. Oktober 2023. Max Blumenthal, ein jüdisch-amerikanischer Investigativjournalist, der über mehrere Jahre in Israel lebte und regelmäßig die besetzten palästinensischen Gebiete bereiste, ist für seine Arbeiten zur Geschichte und Dynamik Israels und Palästinas bekannt. Er liefert eine präzise Analyse dessen, was an diesem Tag geschah – und des tieferen Kontextes, der ihm vorausging:
Ebenfalls weitgehend ausgeklammert in der Berichterstattung der Mainstream-Medien bleibt die Tatsache, dass die israelischen Behörden im Vorfeld vor dem Angriff gewarnt worden waren. Dem Vernehmen nach rief der ägyptische Geheimdienstchef General Abbas Kamel etwa zehn Tage vor dem 7. Oktober Premierminister Netanyahu persönlich an, um ihn vor einer „schrecklichen Operation“ zu warnen. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass auch westliche und andere Geheimdienste ähnliche Warnungen übermittelten. Ausgerechnet am Tag des Angriffs sollen israelische Soldaten – stationiert an der Grenze zum Gazastreifen, die oft als die am stärksten überwachte der Welt gilt – Berichten zufolge den Befehl erhalten haben, sich zurückzuziehen, was unter den Einheiten große Verwirrung auslöste. All dies scheint ein weiteres Puzzlestück eines deutlich größeren Gesamtbildes zu sein.
Die Schlussfolgerung drängt sich auf: Der Hamas-Angriff bot der israelischen Führung einen willkommenen und lange erwarteten Vorwand, um ein seit Langem verfolgtes Ziel zu beschleunigen – die ethnische Säuberung des Gazastreifens und dessen Umwandlung in eine weitere jüdische Siedlerkolonie im Sinne der übergeordneten Vision eines „Groß-Israel“. Im Kern geht es um die Schaffung von „Lebensraum“ – so, wie es einst Großdeutschland propagierte. Die Nationalsozialisten betrachteten die Eroberung von „Lebensraum“ als ein natürliches Recht der arischen Rasse und ließen sich dabei von kolonialen Modellen wie dem Manifest Destiny in den Vereinigten Staaten inspirieren – so wie auch Zionisten dies als ein natürliches Recht des jüdischen Volkes ansehen, gestützt auf biblische Verheißungen.
In den Stunden nach den Angriffen der Hamas am 7. Oktober 2023 kündigte der israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant nicht nur eine Reaktion an, sondern erklärte auch unmissverständlich eine kollektive Bestrafung. Er entzog den Palästinensern jegliche Menschlichkeit, indem er sie als „Tiere” bezeichnete – eine Rhetorik, die unheimlich an die Sprache erinnert, die einst in Nazideutschland gegen Juden verwendet wurde. „Es wird keinen Strom, keine Lebensmittel, kein Wasser, keinen Treibstoff geben – alles ist geschlossen. Wir kämpfen gegen menschliche Tiere, und wir handeln entsprechend“, sagte er, als würde er eine Lizenz für ungezügelte Brutalität verkünden. Er hat kollektive Bestrafung eingesetzt, genau wie Hitlers Deutschland. Gallant machte später eine weitere brisante Enthüllung, als er zugab, dass israelische Streitkräfte am 7. Oktober das Feuer auf israelische Zivilisten eröffnet hatten. Auch ohne vollständige Transparenz zerstört sein Geständnis die ordentliche, bequeme Erzählung, die der Öffentlichkeit aggressiv verkauft wurde – dass jeder israelische Todesfall an diesem Tag, einschließlich der Geiseln, das Werk der Hamas war.Was auch kaum je thematisiert wird, ist, dass Hamas schon lange vor der Eskalation immer wieder die Freilassung von tausenden palästinensischen Gefangenen gefordert hat – darunter viele Frauen und Kinder –, die oft ohne jeglichen Prozess unter brutalsten, entwürdigenden Bedingungen eingesperrt sind.
Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen haben schockierende Berichte über systematische Folter und sexualisierte Gewalt in israelischen Gefängnissen veröffentlicht. Doch diese Hilferufe wurden von der israelischen Regierung kalt ignoriert und von den westlichen Medien größtenteils zum Schweigen gebracht oder als belanglos abgetan.
Entgegen der vorherrschenden Propaganda war das Ziel der Operation vom 7. Oktober nicht die massenhafte Tötung israelischer Zivilisten. Vielmehr versuchte Hamas, Geiseln zu nehmen – das einzige verbleibende Druckmittel, um Israel zur Freilassung palästinensischer Gefangener zu zwingen. So brutal diese Strategie auch war, sie ist eingebettet in einen größeren, andauernden Kontext asymmetrischer Gewalt und jahrzehntelanger systematischer Unterdrückung.
Israels ursprüngliche Darstellung des Angriffs vom 7. Oktober – mit Vorwürfen von Massenvergewaltigungen, enthaupteten Babys und anderen Gräueltaten – wurde von den internationalen Medien weit verbreitet, ist aber seitdem von israelischen Journalisten und unabhängigen Untersuchungen infrage gestellt oder widerlegt worden. Wenig überraschend bleibt die deutsche Medienlandschaft zu diesen Zurücknahmen weitgehend still und gibt weiterhin kritiklos eine offizielle israelische Stellungnahme nach der anderen wieder.
Die Behauptung, dass die Hamas Babys enthauptet habe, war eine Lüge. In Wirklichkeit war es Israel, das palästinensische Babys enthauptet hat. Hier ist der Beweis:Unterdessen hat Israel Berichten zufolge die Hannibal-Direktive angewendet, die den Einsatz tödlicher Gewalt in Gebieten erlaubt, in denen israelische Geiseln festgehalten werden, um deren Gefangennahme zu verhindern – was zu zahlreichen Todesfällen unter der Zivilbevölkerung, darunter auch eigene Staatsbürger, geführt hat. Dazu gehört auch, dass Israel eigene Festivalbesucher erschossen hat.
In einem Tweet zu diesem Video erklärte die IDF, dass „Dutzende von Kampfflugzeugen der Luftwaffe“ israelische Fahrzeuge angegriffen hätten, in denen Hamas-Kämpfer israelische Geiseln in Richtung Gaza transportierten. Dem Video zufolge scheint es kaum Zweifel daran zu geben, dass alle Insassen getötet wurden. Quelle: IDF online צבא ההגנה לישראלEine israelische Hinterbliebenenfamilie drohte sogar mit rechtlichen Schritten gegen die Regierung und warf ihr vor, den Tod ihrer Angehörigen für Propagandazwecke zu instrumentalisieren, obwohl sich die Hinweise verdichten, dass nicht die Hamas, sondern ein israelischer Luftangriff dafür verantwortlich war.
In einem tragischen Fall sagte einr israelische Geisel in einem Video, Hamas-Kämpfer hätten ihn zehnmal verlegt, um ihn vor israelischen Angriffen zu schützen. Dennoch wurde er schließlich getötet – durch einen israelischen Angriff.
Der folgende Dokumentarfilm Atrocity Inc. untersucht, wie die israelische Regierung und westliche Medien Narrative konstruieren, die Palästinenser schwerer Verbrechen – etwa systematischer Vergewaltigung – beschuldigen, während das israelische Militär genau jene Gräueltaten begeht, die es seinen Gegnern meist zu Unrecht vorwirft.
Dies ist ein Screenshot aus dem Dokumentarfilm Atrocity Inc. Und hier ist ein weiteres Update basierend auf israelischen Quellen.Entgegen der landläufigen Meinung hat die Hamas in ihrer überarbeiteten Charta von 2017 die Idee eines palästinensischen Staates innerhalb der Grenzen von 1967 akzeptiert – eine implizite Anerkennung der Existenz Israels neben einem palästinensischen Staat. Wörtlich heißt es: „Hamas betrachtet die Errichtung eines vollständig souveränen und unabhängigen palästinensischen Staates mit Jerusalem als Hauptstadt entlang der Linien vom 4. Juni 1967 […] als eine Formel nationalen Konsenses.“
Zudem betont die Charta ausdrücklich die Unterscheidung zwischen Zionismus und Judentum: „Hamas richtet ihren Konflikt nicht gegen die Juden, weil sie Juden sind, sondern gegen die Zionisten, die das Land Palästina besetzen.“
Wie der Iran und Israel anderen Religionen Respekt – oder Respektlosigkeit – entgegenbringen: Ein iranisches Museum stellt christliche Heilige respektvoll aus. Ein israelisches Museum zeigt den McDonald’s-Clown am Kreuz, der Jesus darstellen soll.
Die Organisation erklärt, dass sie nicht gegen das Judentum als Religion kämpfe, sondern gegen koloniale Besatzung. Dennoch werden Forderungen nach der Befreiung Palästinas allzu oft – und nicht selten bewusst – als völkermörderischer Antisemitismus diffamiert, anstatt als das legitime Streben nach einem Staat verstanden zu werden, in dem Menschen aller ethnischen und religiösen Gruppen gleiche Rechte genießen.
Völkermord in Echtzeit: Wo steht Deutschland heute?
Unterdessen gehen echte Akte völkermörderischer, antisemitischer Gewalt gegen Palästinenser unvermindert und ohne Rechenschaftspflicht weiter. Stand Juni 2025:
Über 70.000 Palästinenser wurden in Gaza getötet.
Mehr als 131.000 wurden verletzt.
Über 12.000 wurden festgenommen.
Fast 1.000 wurden im Westjordanland getötet.
Diese Zahlen, die von den Mainstream-Medien berichtet werden, sind mit ziemlicher Sicherheit deutlich zu niedrig angesetzt. Sie berücksichtigen beispielsweise nicht die vielen Opfer, die noch immer unter den Trümmern der zerstörten Gebäude in Gaza begraben sind.
Im Oktober 2023 traf ein israelischer Luftangriff die St.-Porphyrius-Kirche in Gaza-Stadt, in der Hunderte von Zivilisten Zuflucht gesucht hatten. Mindestens 18 Menschen wurden getötet und viele weitere verletzt.
Dieses Bild zeigt den jüngsten israelischen Angriff auf eine Kirche in Gaza – diesmal auf die katholische Kirche der Heiligen Familie – am 17. Juli 2025. Neben Kirchen wurden auch zahlreiche Schulen und Krankenhäuser zerstört. Dies verdeutlicht das genozidale Verhalten Israels (Bildquelle: The Independent).Hier ist ein Zeugnis dafür, was es für palästinensische Christen bedeutet, unter israelischer Besatzung zu leben.In einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung hob Nature – eine der renommiertesten und meistzitierten wissenschaftlichen Fachzeitschriften der Welt – die Ergebnisse der ersten unabhängigen Untersuchung zur Sterblichkeit im Konflikt hervor. Die Studie, die auf dem Preprint-Server „medRxiv“ veröffentlicht wurde, schätzt: „Fast 84.000 Menschen starben zwischen Oktober 2023 und Anfang Januar 2025 in Gaza infolge des Krieges zwischen der Hamas und Israel. Mehr als die Hälfte der Getöteten waren Frauen im Alter von 18 bis 64 Jahren, Kinder oder Menschen über 65 Jahre.“
Hier ist ein Bericht über die schrecklichen Kriegsverbrechen, die von israelischen Soldaten begangen wurden und die deutsche und andere westliche Medien ihrem Publikum bewusst vorenthalten.
Der Kreuzzug des deutschen Kanzlers: Bewaffnete Rhetorik, verzerrte Wahrheiten und Deutschlands gespenstische Vergangenheit
Friedrich Merz, der derzeitige deutsche Bundeskanzler, vertritt eine aggressiv pro-israelische Haltung und hegt mehr Feindseligkeit gegenüber Russland als jeder deutsche Kanzler seit Adolf Hitler. Seine Äußerungen, in denen er israelische Kriegsverbrechen herunterspielt und Angriffe der Ukraine auf russische Zivilisten leugnet – während er gleichzeitig Deutschland auf einen möglichen Krieg gegen Russland vorbereitet –, wecken zutiefst beunruhigende historische Parallelen.
Deutschland liefert Bomben an Israel, verweigert jedoch palästinensischen Kindern, die durch Bomben verletzt wurden, medizinische Versorgung. Dies ist die deutsche Humanität.Am beunruhigendsten ist Merz' unerschütterliche Verteidigung des 12-tägigen Krieges Israels gegen den Iran im Juni 2025 – ein unprovozierter Angriff, bei dem nicht nur Hunderte iranische Militärangehörige getötet und Atomwissenschaftler und ihre Familien ermordet wurden, sondern auch andere Zivilisten und friedliche Atomanlagen dreist angegriffen wurden.
Solche Brutalität als notwendig oder gerechtfertigt darzustellen, ist nichts weniger als obszön. Seine Charakterisierung des illegalen Angriffskrieges Israels als „schmutzigen Krieg im Namen der Welt“ erinnert erschreckend an den gefährlichen Militarismus, der Deutschlands dunkelste Zeit geprägt hat.
Merz hat auch die iranische Regierung (oft als „Mullah-Regime“ bezeichnet) als brutal und unterdrückerisch gegenüber ihrem eigenen Volk bezeichnet und dabei angebliche Menschenrechtsverletzungen, die Unterdrückung abweichender Meinungen und autoritäre Kontrolle hervorgehoben.
Sind Sie es leid, ständig Horrorgeschichten über das sogenannte „Mullah-Regime“ und seine angebliche Grausamkeit gegenüber dem iranischen Volk zu hören?Sehen Sie sich die Videos auf dem YouTube-Kanal „Travel Buddies Iran“ an. Aber seien Sie nicht schockiert, wenn alles, was Sie über den Iran gehört haben, völlig anders ist als die Realität (YouTube-Screenshot).Was der deutsche Bundeskanzler geflissentlich verschweigt, ist, dass der Iran – Heimat der zweitgrößten jüdischen Bevölkerung im Nahen Osten – seiner jüdischen Gemeinde verfassungsmäßigen Schutz gewährt. Iranische Juden können nicht nur ihren Glauben frei ausüben und Synagogen unterhalten, sondern leben auch in Wohlstand und haben einen festen Sitz im Parlament.
Der prominente jüdisch-amerikanische Journalist Max Blumenthal und seine Gattin Anya Parampil haben das pulsierende jüdische Leben in Städten wie Isfahan dokumentiert.
Der ehemalige Präsident Ebrahim Raisi, der im Westen als „Hardliner” stereotypisiert wurde und dem spirituellen Führer Ayatollah Ali Khamenei nahestand, ist hier bei einem Treffen mit iranischen Rabbinern zu sehen (Quelle: Al-Alam News Network, Teheran).Entgegen den Behauptungen von Friedrich Merz weist der Iran in mancher Hinsicht eine inklusivere Form von Demokratie auf als Israel – ein Staat, der, wie der israelische Historiker Ilan Pappé betont, Millionen von Menschen unter seiner Kontrolle systematisch gleiche Rechte und politische Repräsentation verweigert.
Während im Iran trotz autoritärer Strukturen unterschiedliche politische Strömungen und ethnische Gruppen im Parlament vertreten sind, ist Israel durch ein weitreichendes System von Kontrolle und Ausgrenzung geprägt: Ein dichtes Netz aus Grenzmauern, Militärkontrollpunkten, Straßensperren und befestigten Zonen schikaniert die palästinensische Bevölkerung systematisch und schränkt ihre Bewegungsfreiheit massiv ein. Selbst der Weg ins Krankenhaus kann zur stundenlangen Tortur werden.
Deutschlands erster schmutziger Krieg: Chemiewaffen gegen den Iran
Während des Iran-Irak-Krieges (1980–1988) setzte das irakische Regime unter Saddam Hussein chemische Waffen gegen iranische Soldaten und Zivilisten ein – unter Verwendung von Vorprodukten, Ausrüstung und Technologien, die maßgeblich von deutschen Firmen geliefert wurden. Nervenkampfstoffe wie Sarin und Senfgas forderten mindestens 20.000 iranische Todesopfer, Zehntausende weitere wurden dauerhaft verstümmelt. Über 80 deutsche Unternehmen waren direkt oder indirekt an der Ermöglichung dieser Kriegsverbrechen beteiligt.
Einmal mehr stand Deutschland – trotz seiner historischen Verantwortung – an der Spitze eines industriell organisierten Massenmords. Und wie das nachfolgende Bild zeigt, ist die Kontinuität einer furchterregenden deutschen Tradition gesichert.
Lobbygruppen aus Israel sorgen dafür, dass deutsche Politiker im Einklang mit den Interessen eines ‚Großisrael‘ handeln. Sogar der Menschenrechtsbeauftragte der deutschen Bundesregierung (zweiter von links) nahm an einer bezahlten Reise teil, die von israelischen Lobbyisten organisiert wurde und Verbindungen zum Rüstungshersteller Elbit Systems Ltd. hat, der für Drohnen bekannt ist, mit denen unzählige Zivilisten im Gazastreifen getötet wurden.Das Schweigen und die stillschweigende Komplizenschaft westlicher Staaten, einschließlich Deutschlands, offenbaren ein beunruhigendes Muster: Wenn geopolitische Interessen auf dem Spiel stehen, werden Menschenrechte und moralische Prinzipien systematisch untergeordnet. Die vielbeschworene „wertebasierte Außenpolitik“ entlarvt sich hier als hohle Rhetorik.
Ein deutsch-marokkanisch-jüdischer Teilnehmer berichtet, dass der israelische Botschafter in Österreich, David Rud, hinter verschlossenen Türen eine bedrohliche Äußerung gemacht habe: „Sollte Europa erneut in Gaza investieren, müssten wir es beim nächsten Mal zerstören.“ Anschließend forderte er die Todesstrafe für bewaffnete palästinensische Jugendliche in Kriegszeiten. Kein deutsches oder österreichisches Medienunternehmen wagte es, darüber zu berichten. Das Schweigen war noch nie so deutlich.Eine aufschlussreiche Fußnote: Israel belieferte in dieser Zeit den Iran mit Waffen – ausgerechnet jenes Land, das es heute als existenzielle Bedrohung darstellt. Auch das zeigt, wie flexibel ideologische Feindbilder werden, wenn strategische Interessen auf dem Spiel stehen.
Anstatt Deutschland für seine Rolle bei diesen Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen, unterstützen Berlin und andere westliche Mächte nun das, was das nächste große Verbrechen gegen das iranische Volk werden könnte: einen von Netanyahu geforderten Krieg – so wie er damals auch einen Krieg gegen den Irak gefordert hatte – einen Krieg, der Tod und Verwüstung bringen würde, wie im Irak, und ebenfalls unter einem falschen Vorwand.
Das wird das Foto sein, mit dem Friedrich Merz in die Geschichtsbücher eingehen wird: wie er dem Hauptverantwortlichen für den Völkermord und Kriegsverbrecher Netanjahu die Hand schüttelt. Deutsche Komplizenschaft in einem einzigen Bild.Der renommierte jüdisch-amerikanische Wissenschaftler Professor Jeffrey Sachs bietet eine ernüchternde Perspektive auf diese allgemeine Haltung des Westens. Er argumentiert, dass die Außenpolitik der USA seit langem von neokonservativen und israelischen Agenden dominiert wird, die Regimewechsel und militärische Interventionen gegenüber Diplomatie und internationalem Recht bevorzugen. Unter Berufung auf den ehemaligen General und NATO-Oberbefehlshaber Wesley Clark, erinnert Sachs an den Plan des Pentagon, innerhalb von fünf Jahren sieben Regierungen zu stürzen – Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und Iran –, die sich der israelischen und westlichen Vorherrschaft widersetzen oder das unterdrückte palästinensische Volk unterstützen.
Sechs dieser Kriege wurden bereits geführt – sie hinterließen Blutvergießen, Chaos und Flüchtlingsströme. Jeffrey Sachs bezeichnet diesen Ansatz als rücksichtslos, moralisch bankrott und strategisch völlig inkohärent.
Die begeisterte Unterstützung Deutschlands für die Strategie des Regimewechsels im Iran und in anderen Ländern offenbart eine fortgesetzte Komplizenschaft – damals wie heute.
Deutschlands selektive Aufarbeitung: Bedingungslose Solidarität mit Israel, schrankenlose Feindseligkeit gegenüber Russland
Deutschland weigert sich, einer grundlegenden Wahrheit ins Auge zu sehen: Im Zweiten Weltkrieg führte es einen gezielten Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, dem schätzungsweise 27 Millionen Menschen zum Opfer fielen – die meisten von ihnen ethnische Russen, etwa die Hälfte Zivilisten. Dies war eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, ist jedoch bis heute nie vollständig aufgearbeitet worden.
Stattdessen haben deutsche politische Eliten eine selektive Moral entwickelt. Seit der Gründung Israels wurde die bedingungslose Unterstützung des israelischen Staates zu einer zentralen Staatsdoktrin erhoben, dargestellt als moralische Erlösung für den Holocaust. Die „historische Verantwortung“ wird unablässig beschworen – unabhängig davon, wie extrem Israels Politik ist oder wie verheerend die Folgen für die Palästinenser sind.
Das Leugnen, Verharmlosen oder Billigen der unter der NS-Herrschaft begangenen Völkermorde wird in Deutschland mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft. Aber das deutsche Staatsfernsehen DW äußert öffentlich ernsthafte Zweifel daran, dass in Gaza ein Völkermord stattfindet. Entsteht hier eine neue Generation von Holocaustleugnern im neuen Deutschland, wo der Semitenhass (gegen Araber und Palästinenser) Urstände feiert, die keine Konsequenzen dafür fürchten muss?Heute dient dieselbe Doktrin zur Rechtfertigung militärischer Hilfe, diplomatischen Schutzes und medialen Schweigens angesichts von Massentötungen, ethnischen Säuberungen und dessen, was zahlreiche Wissenschaftler und Menschenrechtsorganisationen als Völkermord bezeichnen.
Deutsche und Israelis haben weitaus mehr gemeinsam – wie zum Beispiel ihre gewalttätige Mentalität, die der der Nazis sehr nahekommt – als die meisten Menschen vermuten würden.
Doch gegenüber Russland – dem Land, das die schwerste Last von Deutschlands völkermörderischem Feldzug trug – gibt es keine solche Zurückhaltung, keine Demut und kein vergleichbares Verantwortungsbewusstsein. Im Gegenteil: Russophobie wird bewusst geschürt, die Geschichte wird umgeschrieben, und die deutsche Gesellschaft wird erneut in Richtung Militarisierung gelenkt – trotz des feierlichen Versprechens nach dem Zweiten Weltkrieg, genau diesen Weg nicht mehr zu beschreiten. Die Rüstungsproduktion steigt rasant, abweichende Stimmen werden zunehmend an den Rand gedrängt – teils bis zur wirtschaftlichen Vernichtung “sanktionierter” Bürger – und die Öffentlichkeit wird darauf konditioniert, eine Konfrontation als unvermeidlich und gerechtfertigt zu betrachten.
Ein besonders drastisches Beispiel für die extreme und undifferenzierte Russophobie Deutschlands: Unschuldige russische Familien – ohne jede Verbindung zur russischen Regierung –, die lediglich auf der Durchreise durch Deutschland sind, um ihren Urlaub in Drittländern zu verbringen, erleben die Beschlagnahmung ihrer Autos, Koffer und sogar persönlicher Gegenstände wie Lippenstifte von Frauen.
Schlagzeile des deutschen Senders n-tv: „Zoll beschlagnahmt Autos russischer Urlauber“Das ist keine moralische Führung, sondern zu einer Waffe gemachte historische Amnesie im Dienst aktueller Machtpolitik. Schuld wird hier nicht als Prinzip angewandt, sondern als Instrument missbraucht – durchgesetzt dort, wo sie geopolitischen Interessen dient, und fallengelassen dort, wo sie ihnen widerspricht.
Der chinesische Staatschef besuchte eine Moschee und führte ein freundschaftliches Gespräch mit chinesischen Muslimen. Steht dies im Einklang mit den Behauptungen deutscher Politiker und Medien, er würde Völkermord an Muslimen begehen? Diese unbewiesenen Anschuldigungen stammen aus denselben Kreisen, die den tatsächlichen Völkermord Israels an Muslimen leugnen. Kein Wunder, schließlich heißt er Xi Jinping und nicht Benjamin Netanjahu.Deutschland behauptet, aus der Geschichte gelernt zu haben. Doch seine Eliten wiederholen einige der gefährlichsten Muster der Vergangenheit: moralische Überheblichkeit, selektive Empathie und die Normalisierung von Krieg in Osteuropa – erneut gegen Russland gerichtet. Dieser Widerspruch ist kein Zufall, sondern systemisch.
„Semitisch“ neu denken
Identität, Mythos und die Politik der Zugehörigkeit
Die Vorstellung einer biologisch reinen, rassisch klar abgegrenzten jüdischen Identität ist ein Konstrukt des 19. Jahrhunderts – hervorgegangen aus dem Geist europäischer Nationalismen und pseudowissenschaftlicher Rassentheorien. Ironischerweise übernahmen sowohl christliche als auch jüdische Zionisten diese rassistischen Konzepte, obwohl sie ursprünglich aus antisemitischem Denken hervorgingen. Die Idee eines „reinen jüdischen Volkes“ wurde so zur ideologischen Grundlage eines Projekts, das sich selbst als Schutz vor Rassismus verstand – und dabei ungewollt dessen Prämissen reproduzierte.
Wie jede kollektive Identität ist auch die jüdische über Jahrhunderte hinweg durch Migration, Konversion und kulturellen Austausch geprägt worden – von den zum Judentum übergetretenen chasarischen Eliten im 8. Jahrhundert bis zu jenen Judäern, die später zum Christentum oder Islam konvertierten.
Der israelische Historiker Shlomo Sand argumentiert in seinem Buch Die Erfindung des jüdischen Volkes (2008), dass die Vorstellung eines ethnisch homogenen jüdischen Volkes eine moderne Konstruktion sei, die historische Komplexität bewusst ausblendet. Auch Arthur Koestler griff in The Thirteenth Tribe (1976) die These auf, dass ein erheblicher Teil der aschkenasischen Juden von den Chasaren abstammen könnte – einem turkstämmigen Volk, das im Mittelalter kollektiv zum Judentum konvertierte.
Genetische Studien belegen die heterogene Herkunft jüdischer Bevölkerungsgruppen: Neben einer gemeinsamen genetischen Basis mit Ursprung im Nahen Osten weisen viele Gemeinschaften deutliche regionale Einflüsse auf – etwa aus Südeuropa, Nordafrika oder Osteuropa. Zu diesem Ergebnis kamen unter anderem Hammer et al. (2000), Behar et al. (2010) und Ostrer (2012) in ihren wegweisenden Forschungsergebnissen und Publikationen.
Auch die gängige Erzählung einer römisch erzwungenen Massenvertreibung wird archäologisch nicht gestützt.⁹ Vielmehr blieben viele Judäer in der Levante, wo sie später zum Christentum oder Islam konvertierten. Genetische Studien legen nahe, dass heutige Palästinenser ebenso mit den alten Israeliten verwandt sein könnten wie aschkenasische Juden.¹⁰
Dennoch machten sich zionistische Führer wie David Ben-Gurion biblische Eroberungserzählungen zunutze – nicht aus religiösem Glauben (Ben-Gurion war erklärter Atheist), sondern als politische Strategie. Die Bibel wurde zur ideologischen Grundlage des neuen Staates. In israelischen Schulen wird sie bis heute nicht als religiöse, sondern als historische Quelle unterrichtet.¹¹
Ben-Gurion formulierte es offen: „Die Bibel ist unser Mandat. Unser Rechtstitel stammt nicht vom Völkerbund, sondern von der Bibel.“¹²
Diese Instrumentalisierung religiöser Texte zur politischen Legitimation erinnert an andere Nationalmythen – etwa an das „Manifest Destiny“ in den USA oder an die „zivilisatorische Mission“ europäischer Kolonialmächte.¹³ In Israel nimmt diese Dynamik jedoch aufgrund der anhaltenden Besatzung, Entrechtung und Verfolgung der Palästinenser – sowohl der muslimischen als auch der christlichen – eine besonders brisante Dimension an.¹⁴
Israel hat christliche Kirchen im Gaza-Ghetto und im Libanon bombardiert und zerstört. Die Islamische Republik Iran hingegen respektiert Synagogen und Kirchen. Dieses kurze Video zeigt eine wunderschöne iranische Kirche.
Die Verschmelzung religiöser Mythen mit historischer Deutung hat eine ideologische Festung geschaffen, in der biblische Erzählungen als unantastbare Fakten gelten – und jede Infragestellung als existenzielle Bedrohung empfunden wird.
Der Preis dieser systematischen Geschichtsverfälschung ist hoch: eine politische Kultur, die historische Selbstreflexion verweigert, moralische Verantwortung abwehrt und Gewalt als göttlich legitimiert verklärt.¹⁵
Wenn Deutschland „Nie wieder“ wirklich meint, dann muss „Nie wieder“ jetzt bedeuten
Die deutsche Vergangenheit lässt sich nicht sühnen, indem man neue Gräueltaten ermöglicht. Waffenlieferungen in ein Kriegsgebiet, in dem massenhaft Zivilisten umgebracht werden, stehen im Widerspruch zu allem, was aus Auschwitz folgen sollte. Die Doppelmoral muss ein Ende haben.
Hören die Deutschen nicht die Schreie der Kinder, eingesperrt von den Soldaten, die sie bewaffnet haben, gequält durch Vergewaltigung, Hunger, Terror und lebenslange Haft ohne Prozess—und verspüren sie keine Reue?
Wer Antisemitismus glaubwürdig bekämpfen will, muss:
sich jeder Form rassistischer Vorherrschaft entgegenstellen – ob religiös begründet oder ideologisch verbrämt,
das Leben von Semiten auf beiden Seiten der Mauer schützen,
und den legitimen Kampf der Palästinenser für Würde, Gleichheit und Freiheit unterstützen.
Alles andere wäre ein Verrat – an der Erinnerung, an der Moral und an der Geschichte.
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Fußnoten
Amnesty International: „Israels Genozid an den Palästinenser*innen in Gaza“ – Der Bericht dokumentiert systematische Tötungen, Vertreibungen und die Zerstörung ziviler Infrastruktur durch israelische Streitkräfte und kommt zu dem Schluss, dass die Kriterien eines Genozids erfüllt sein könnten.
ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights): „Genozid in Gaza?“ – Das ECCHR sieht rechtlich fundierte Hinweise auf einen Völkermord und verweist auf die Klage Südafrikas vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH).
Vgl. Genesis 15,18: „An jenem Tag schloss der HERR einen Bund mit Abram und sprach: Deinem Samen habe ich dieses Land gegeben, vom Strom Ägyptens bis zum großen Strom, dem Euphratstrom.“
Siehe auch: Herzl, Theodor: Tagebücher, Bd. II, S. 711; sowie Fischmann, Rabbi M., in seiner Aussage vor dem UN-Sonderausschuss für Palästina (UNSCOP), Juli 1947, in der er erklärte: „Das Land Israel erstreckt sich vom Bach Ägyptens bis zum Euphrat.“
Vgl. Finkelstein, Israel / Silberman, Neil Asher: Keine Posaunen vor Jericho. Die archäologische Wahrheit über die Bibel. München: C. H. Beck, 2003, S. 81 ff.
Siehe auch: Schwartz, Seth: Imperialism and Jewish Society: 200 B.C.E. to 640 C.E. Princeton University Press, 2001.Vgl. Elhaik, Eran: The Missing Link of Jewish European Ancestry: Contrasting the Rhineland and the Khazarian Hypotheses, in: Genome Biology and Evolution, 2013.
Siehe auch: Sand, Shlomo: Die Erfindung des jüdischen Volkes. Berlin: Propyläen, 2009.Vgl. Penslar, Derek J.: Zionism and Technocracy: The Engineering of Jewish Settlement in Palestine, 1870–1918. Indiana University Press, 1991.
Zur schulischen Vermittlung siehe: Don-Yehiya, Eliezer: Religion and Political Accommodation in Israel, in: Jerusalem Center for Public Affairs, 1999.Zitiert nach: Shapira, Anita: Ben-Gurion: Father of Modern Israel. Yale University Press, 2014, S. 121.
Siehe auch: Segev, Tom: Ben-Gurion: A Political Life. New York: Schocken Books, 2012.Vgl. Stephanson, Anders: Manifest Destiny: American Expansionism and the Empire of Right. New York: Hill and Wang, 1995.
Siehe auch: Said, Edward W.: Kultur und Imperialismus. Frankfurt a. M.: Fischer, 2003.Vgl. Breaking the Silence (Hrsg.): Occupation of the Territories – Israeli Soldier Testimonies 2000–2010.
Siehe auch: B’Tselem – The Israeli Information Center for Human Rights in the Occupied Territories: www.btselem.org.
Zur Rolle der Ideologie: Zertal, Idith / Eldar, Akiva: Lords of the Land: The War Over Israel’s Settlements in the Occupied Territories, 1967–2007. New York: Nation Books, 2007.Vgl. Lincoln, Bruce: Holy Terrors: Thinking about Religion after September 11. University of Chicago Press, 2003.
Lincoln zeigt, wie religiöse Narrative in modernen Nationalismen nicht nur zur Legitimation politischer Gewalt, sondern auch zur Immunisierung gegen Kritik genutzt werden.Vgl. Ben-Gurion, David, zit. nach: Shapira, Anita: Ben-Gurion: Father of Modern Israel. Yale University Press, 2014, S. 121.
Vgl. Merk, Frederick: Manifest Destiny and Mission in American History. Cambridge, MA: Harvard University Press, 1963.
Vgl. Khalidi, Rashid: The Hundred Years’ War on Palestine. New York: Metropolitan Books, 2020.
Vgl. Shenhav, Yehouda: The Arab Jews: A Postcolonial Reading of Nationalism, Religion, and Ethnicity. Stanford, CA: Stanford University Press, 2006.
▪ ▪ ▪
*Am Ende fanden sich tatsächlich zwei deutsche Journalisten, die den Mut hatten, den Artikel auf Free21 zu veröffentlichen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer – in einem Meer aus deutschen „Journalisten“, die sich längst als käufliche Lohnschreiber mit verrotteter Moral entlarvt haben.
Dies ist eine überarbeitete Fassung eines Artikels, der ursprünglich in Forum Geopolitica veröffentlicht wurde.
👉 Wenn Sie diesen Artikel auch an Nicht-Deutschsprachige weitergeben möchten, finden Sie hier die englische Version.
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Nachlese:
Viele Deutsche, denen jahrzehntelang eingetrichtert wurde, Zionismus und Judentum seien dasselbe und Israel das heilige, unantastbare Land der Juden, brandmarken diesen Artikel reflexhaft als „antisemitisch“. Das Muster liegt auf der Hand: Groß-Israel darf nicht angefasst werden und soll unbehelligt – mit allen Mitteln, einschließlich solcher, die einst das nationalsozialistische Groß-Deutschland einsetzte – auf Kosten der einheimischen Bevölkerung expandieren können.
Dass ausgerechnet ein pensionierter deutscher Regierungsbeamter namens Klaus-Peter Kuhn, der sich in vollem Ernst als „fanatischer Verfechter intellektueller Redlichkeit“ bezeichnet, darauf nur mit persönlichen Beschimpfungen reagiert, überrascht daher nicht im Geringsten.
Ein deutscher Rechtsanwalt und eifriger Verteidiger sowie Apologet Israels hat durchgesetzt, dass ein Tweet – in dem ich auf diesen Artikel verwies – in Deutschland nicht mehr sichtbar ist.
Siehe folgenden E-Mail-Auszug von X.
Der Berliner Anwalt will mich außerdem wegen angeblicher „Verharmlosung des Holocaust“ vor ein deutsches Gericht zerren – ein Delikt, das nach § 130 des deutschen Strafgesetzbuches als Volksverhetzung gilt. Seiner Ansicht nach darf das, was den Palästinensern widerfährt, auf keinen Fall mit dem Holocaust verglichen werden. Inzwischen erklärte ein Sprecher des deutschen Außenministeriums: „Wir sehen keine Anzeichen dafür, dass Israel in Gaza einen Völkermord begeht.“ Angesichts dieser offiziellen Haltung kann man sich nur vorstellen, wie fair ein Prozess zu diesem Thema in einem Land wäre, dessen Regierung nicht nur leugnet, dass das, was in Gaza geschieht, einem Völkermord gleichkommt, sondern dies auch aktiv unterstützt.
Der Anwalt und Cheerleader für Großisrael, der mich bestrafen und zum Schweigen bringen will, weil ich es wage, die Verbrechen seines geliebten (un)heiligen Landes offenzulegen.Ich habe den Holocaust oder den von Deutschland in Namibia begangenen Völkermord nie geleugnet – im Gegenteil, ich habe beide ausdrücklich verurteilt, genauso wie ich den von Israel begangenen verurteilt habe. Dennoch leugnet der zionistische Anwalt den von Israel begangenen und versucht, den deutschen Völkermord der 1940er Jahre als Waffe gegen Kritiker Israels einzusetzen.
Ein pro-palästinensischer Demonstrant stellt Israels Staatlichkeit in Frage, nicht die Existenz der Juden. Ein deutscher Twitter-Nutzer namens Schlanggi antwortet darauf (siehe unten) mit dem Wunsch, der Demonstrant möge in ein Konzentrationslager wie Dachau, Buchenwald oder Sachsenhausen geschickt werden – Einrichtungen, die von den Nazis zur Verfolgung und Ermordung von Juden und anderen Gruppen genutzt wurden. Die Nazi-Ideologie lebt im heutigen Deutschland weiter und identifiziert sich mit dem genozidalen Groß-Israel.
Eine pro-palästinensische Demonstrantin stellt die Staatlichkeit Israels infrage, nicht die Existenz von Jüdinnen und Juden. Ein deutscher Nutzer auf X (Twitter) reagiert darauf, indem er der Demonstrantin wünscht, in ein Konzentrationslager wie Dachau, Buchenwald oder Sachsenhausen geschickt zu werden – Orte, an denen die Nationalsozialisten Jüdinnen und Juden sowie andere Gruppen verfolgt und ermordet haben.Wie erbärmliche Straßenköter – erst begehen sie Massenmorde an unschuldigen Zivilisten in besetzten Gebieten, und dann heulen und winseln sie, wenn sich die Opfer wehren und die mörderischen Banden töten:
Mitglieder von Jewish Voice for Peace, IfNotNow sowie mehrere Rabbiner und jüdische Wissenschaftler haben die Lage der Palästinenser als „palästinensischen Holocaust“ bezeichnet. Will er auch diese vor ein deutsches Gericht zerren?
Zionisten nutzen Europas rigide Maulkorbgesetze und die systematische Unterdrückung der Meinungsfreiheit, um ihre Positionen unbehelligt und ohne jede Gegenstimme zu verbreiten. Und die Völkermordleugner unter ihnen dürfen das tun, ohne zensiert zu werden.
Stellen Sie sich vor: Im 20. Jahrhundert gingen zwei Weltkriege von deutschem Boden aus, die Millionen Menschenleben forderten – vor allem Russen und Chinesen –, zusätzlich zum Holocaust in Europa, dem Völkermord an den Herero und Nama in Afrika und den Massenmorden an Millionen Menschen in China durch die Achsenmächte. Und dennoch reisen deutsche Politiker wie keine anderen mit erhobenem moralischen Zeigefinger um die Welt, belehren andere Völker mit ihren vermeintlich überlegenen Werten – und bereiten gleichzeitig den nächsten Krieg gegen Russland vor, akzeptieren die Möglichkeit eines Dritten Weltkriegs und beteiligen sich erneut am Völkermord im Nahen Osten.
Die heutigen Eliten in Deutschland sind die unangefochtenen Weltmeister der Heuchelei und ebenso betrügerisch und gefährlich wie die Eliten des Landes im 20. Jahrhundert. Seien Sie gewarnt! Anders als viele Deutsche äußert sich die jüdische Bewegung ‚Nicht in meinem Namen‘, die sich gegen den Völkermord an Palästinensern stellt und zunehmend an Bedeutung gewinnt. Einer aktuellen Umfrage zufolge verurteilt die große Mehrheit der amerikanischen Juden die Kriegsverbrechen Israels, und viele sprechen sich mutig dazu aus – wie etwa Zack Polanski, ein britischer Jude:
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